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Tiefstart Gespräch vereinbaren

Du musst da nicht alleine durch.

Tiefstart ist eine Gemeinschaft für Menschen in einer Krise: Menschen, die da durch sind, begleiten Menschen, die mittendrin stecken. Du kommst, wie du bist, in deinem Tempo, und nimmst Wissen mit, das dir bleibt. Keine Therapie, sondern das, was daneben, davor oder stattdessen stattfindet.

Gespräch vereinbaren — 25 Minuten

Kostenlos und unverbindlich. Gerade dann, wenn dir nicht danach ist.

Vielleicht kennst du das

Der Boden ist weg.

  • Deine Gedanken drehen sich im Kreis.
  • Du bist erschöpft vom Kämpfen und Probieren.
  • Du kannst dir gerade nicht vorstellen, dass das nochmal anders wird.
  • Es ist einsam.
  • Und du erkennst dich selbst nicht wieder.

Das ist keine Schwäche und kein Defekt. Das ist, was eine Krise mit Menschen macht.

Was uns verbindet

Trennung. Abschied. Ein Verlust. Ein Job, der weg ist. Oder nichts Bestimmtes, und trotzdem geht nichts mehr.

Der Anlass ist bei jedem ein anderer. Der Zustand ist erstaunlich oft derselbe.

Das Alte ist gestorben. Das Neue ist noch nicht da.

Das ist es, was uns verbindet — nicht die Geschichte, die dahin geführt hat. Deshalb sitzt hier jemand neben dir, der etwas völlig anderes erlebt hat und trotzdem genau weiß, wovon du redest.

Warum es zusammen leichter geht.

Du hast einiges versucht. Du hast es nicht falsch gemacht — es geht nur schlecht allein.

Einsamkeit macht eine Krise größer. Und eine Krise macht einsam. Die Schleife dreht sich von selbst weiter, und irgendwann glaubst du, das läge an dir.

Tut es nicht. Wir sind soziale Wesen. Durch schwere Zeiten kommen wir zusammen besser als allein — das ist keine Schwäche, so sind wir gebaut.

Freunde und Familie meinen es gut. Aber nicht jeder kann das über lange Zeit tragen. 

Was fehlt, sind Menschen, die verstehen, was los ist. Bei denen du nichts erklären musst. Die dabeibleiben, wenn es länger dauert. Und die schon dort waren, wo du gerade stehst — und wieder rausgekommen sind.

Was Tiefstart ist

Kein Coaching. Kein Mentoring. Kein Kurs, den man von vorne bis hinten durchklickt.

Tiefstart ist der Anfang einer Bewegung. Wer eine Krise überstanden hat, weiß Dinge, die in keinem Buch stehen — und gibt sie hier weiter. Und weil fast jeder irgendwann beides ist, der, der etwas braucht, und der, der etwas hat, geht das in beide Richtungen. Wir ziehen uns gegenseitig durch.

Dazu kommt Wissen, das trägt: wie Krisen verlaufen, was die Forschung wirklich zeigt und was nur Mythos ist — ohne Fachjargon, und so, dass du morgen etwas damit anfangen kannst. Das ist das Wissen, das dir bleibt.

Alles läuft online — die Hürde ist kleiner, und die Kamera darf ausbleiben, wenn ein Tag nicht mehr hergibt. Man könnte meinen, so bleibt es an der Oberfläche. Das Gegenteil passiert: Wer sich in einer Krise begegnet, muss nichts vorspielen, und es entsteht eine Nähe, für die es sonst Jahre braucht. Später kommen Treffen in echt dazu — Retreats, Wochenenden. Der Kern bleibt online, alles Andere wird sich entwickeln.

Wie eine Woche aussieht

Alle Angebote sind optional — du entscheidest was dir gut tut. Je nach Bedarf wird sich das Programm zukünftig entwickeln.

Wann Was
Täglich Kurzer Check-in und Check-out in der Gruppe.
Wöchentlich Live-Workshop zu einem Thema, 90 Minuten.
Wöchentlich Deep Dive und Sharing in kleiner Runde, 60 Minuten.
Monatlich Einmal alle zusammen im Austausch.
Jederzeit Inhalte und Impulse im eigenen Tempo. Austausch in Gruppen und Foren.
Bei Bedarf Ein Gespräch unter vier Augen.

Wie es meistens verläuft

Krisen sind verschieden, aber sie verlaufen erstaunlich ähnlich. Fast alle gehen durch dieselben fünf Etappen — die meisten allein, im Dunkeln, ohne zu wissen, wo sie gerade sind. Genau da ist der Unterschied: Wer den Weg kennt und Menschen an der Seite hat, die ihn schon gegangen sind, geht ihn wacher. Man sieht, wo man steht. Man weiß, dass da noch etwas kommt.

1

Ankommen

„Ich weiß nicht, wo ich bin. Ich brauche erst mal irgendwo Halt.“

Runterkommen. Schlafen, essen, den Tag über die Runden bringen. Mehr muss erst mal nicht sein.

2

Ansehen

„Ich fange an hinzuschauen, was da eigentlich passiert ist.“

Die eigene Geschichte verstehen und aussprechen — vor Menschen, die nicht erschrecken. Trauern, was weg ist. Und wiederfinden, was man früher konnte.

3

Ausrichten

„Ich weiß noch nicht, wie. Aber ich will wieder irgendwo hin.“

Erst kleine Ziele: Was soll in drei Monaten anders sein? Dann darf es wieder größer werden. Hier ist zum ersten Mal wieder Platz zum Träumen.

4

Aufbauen

„Ich probiere Dinge aus. Manches hält, manches nicht.“

Neues wagen — erst im geschützten Rahmen, dann draußen. Was sich bewährt, wird zur Gewohnheit. Rückschläge gehören dazu.

5

Aufbrechen

„Ich gehe jetzt meinen Weg.“

Kein Abschluss, keine Prüfung. Der Weg geht weiter. Manche gehen, manche bleiben und sind jetzt die, die für die Neuen da sind.

Die Reihenfolge ist die Regel, nicht das Gesetz. Man springt, fällt zurück, ist an zwei Stellen gleichzeitig. Das ist normal und kein Rückschritt.

Für wen das ist

Erwachsene in einer Krise oder einem tiefen Umbruch. Manche warten auf einen Therapieplatz. Manche sind in Therapie und brauchen etwas dazwischen. Manche haben eine abgeschlossen. Manche wollen keine. Alle sind hier richtig.

Und wofür das hier nicht gedacht ist: Wenn es akut ist, ist Tiefstart der falsche Ort — bei Suizidgedanken, in einer akuten Psychose, bei einer unbehandelten Abhängigkeit oder in einer Situation, die ärztliche Versorgung braucht. Dann sind das hier die richtigen Stellen:

Wer das macht

Porträt von Lukas

Ich bin Lukas. Ich habe mich beruflich mehrfach neu erfunden, Projekte gegen die Wand gefahren und stand irgendwann im Ausland ohne Wohnung, ohne Geld und ohne Einkommen da — anderthalb Jahre später war ich im Burnout. Hochgekommen bin ich nicht durch einen Plan, sondern durch ein Gemeinschaftsprojekt in Portugal, wo mich fremde Menschen einfach aufgenommen haben. Zuletzt zwei Jobverluste in sechs Monaten; die Idee zu Tiefstart kam mir danach, ziemlich verzweifelt, in einer Sauna. Ich habe irgendwann aufgehört, Krisen als Betriebsunfall zu behandeln — sie waren die Stellen, an denen ich am meisten gelernt habe.

Ich habe einen M.Sc. in Psychologie, begleite seit über 15 Jahren Menschen als Coach, Trainer und Berater und unterrichte seit über 25 Jahren zum Zusammenspiel von Körper und Geist.

Was es kostet

Der erste Monat ist kostenlos. Danach 49 € im Monat.

Monatlich kündbar, ohne Begründung und ohne Gespräch darüber.

Das hier fängt gerade erst an. Wer jetzt dazukommt, bekommt etwas, das es später so nicht mehr geben kann: eine sehr kleine Runde, viel Zeit und meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Wie du dazukommst

1

Wir reden 25 Minuten.

Video oder Telefon. Keine Erwartung, kein Verkaufsgespräch. Wir klären nur, ob das hier gerade das Richtige für dich ist. Wenn es das nicht ist, sage ich dir das und nenne dir, was besser passt.

2

Du bekommst Zugang.

Kein Startdatum, kein Warten auf den nächsten Durchgang. Krisen halten sich nicht an Termine.

3

Du kommst an.

In deinem Tempo. Wir stimmen die Reise auf deine Bedürfnisse ab, Schritt für Schritt.

Vielleicht ist heute der Tag.

25 Minuten reden reicht, um das herauszufinden.

Gespräch vereinbaren

Kostenlos und unverbindlich. Gerade dann, wenn dir nicht danach ist.

Mitmachen

Die Idee ist größer als ich.

Wenn du Lust hast, hier mitzubauen — moderieren, begleiten, mitdenken, oder etwas, an das ich noch gar nicht gedacht habe — dann buch dir dasselbe Gespräch. Ich freue mich über jede Hilfe und Inspiration.

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Weitersagen

Du kennst jemanden, für den das etwas wäre?

Schick den Link weiter. Menschen in einer Krise suchen selten aktiv nach so etwas — die Energie dafür ist ja genau das, was gerade fehlt. Die meisten kommen, weil jemand an sie gedacht hat.